Alle Artikel zum Thema Architektur im Oderbruch / Märkisch Oderland MOL


In Letschin geschah ein Mord

Gasthaus Letschin Theodar Fontane Kriminalnovelle Oderbruch-blog.de
in Letschin abfotografiert von Heike Dahl

und zwar im ehemaligen Gasthaus ....

 

.... "Deutsches Haus" später "Zum Alten Fritz". Hier spielt Theodor Fontanes mörderische Geschichte "Unterm Birnbaum".

 

Inspiriert von einer wahren Begebenheit, ließ Theodor Fontane in seiner Kriminalnovelle mehrere Personen wieder auferstehen und setzte damit Letschin und der Gaststätte ein literarisches Denkmal.

 

Wer sich das geschichtsträchtige Gasthaus von innen anschauen möchte, wird leider derzeit kein Glück haben. Der Gastwirt, der seit 1969 den Betrieb aufrecht erhielt, fand bis 2014 ebenfalls keinen Nachfolger und musste aus Altersgründen schließen. Heute kann hier zwar nicht mehr gezecht, aber noch übernachtet werden.

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Dom des Oderbruchs in Neuküstrinchen

(c) Ulrich Dahl  Der Dom des Oderbruchs Neuküstrinchen Oderland Oderbruch-blog.de
(c) Ulrich Dahl Der Dom des Oderbruchs Neuküstrinchen

Rotes Backsteinleuchten im Sonnenuntergang


Das Dorf am nördlichen Ende des Oderbruchs wartet mit einer besonderen Kirche auf.  Den "Dom des Oderbruchs" sieht man schon aus der Ferne. Diesen Kosenamen hat sich das Gotteshaus wirklich verdient.

Der Kirchturm leuchtet weit über die Felder hinweg, vor allem im Abendlicht,  wenn die rote Backsteinkirche im Sonnenuntergang erstrahlt und sich malerisch in die rauhe, flache Landschaft des Oderlandes einfügt.

 

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Hafenmühle Kienitz an der Oder

Kienitz Hafenmühle Tagesausflug Ferienwohnung Café Oderland Oderbruch-blog.de
(c) Heike Dahl Die Hafenmühle in Kienitz

 

Was macht man direkt an der Oder? Stundenlang den Deich entlang laufen, sich dabei den Wind um die Ohren pusten, die Geräusche der Natur genießen und die eigenen Gedanken zur Ruhe kommen lassen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang kehrt man ein, in eine der Gaststätten, bzw. Herbergen hinter dem Deich.

 

Hier in Kienitz ist es die Hafenmühle. Ein imposantes Backsteingebäude, in dem man sehr guten Kaffee, selbstgebackenen Kuchen, einen herzhaften Imbiss und Kunst kredenzt bekommt. Gefällt dieses Angebot, kann man sich auch in eine Ferien-wohnungen einmieten und dieses Verwöhn-zur Ruhe kommen-Programm um einige Tage verlängern.

 

 

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Musenhof Kunersdorf

Musenhof Kunersdorf Märkisch Oderland (Oderbruch-blog.de)
Kunersdorf Musenhof Garten (c) Heike Dahl

Emanzipation & Inspiration im Oderbruch - die Frauen von Friedland

 

Vor über 250 Jahren spielte sich hier in Kunersdorf echte Emanzipation ab und zwar in einer solchen Weise, dass später sogar Theodor Fontane in seinem Buch: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" davon berichtete. Auch Chamisso, Thaer, die Brüder Humboldt und andere Persönlichkeiten dieser Zeit, aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft trafen sich hier, um sich mit den Frauen von Friedland über Neuerungen und Ideen auszutauschen.

 

Von der Begeisterung literarischer Altmeister einmal abgesehen, darf sich jede Frau, ob in Brandenburg, oder andersher, von der  Geschichte der Frauen von Friedland inspirieren lassen, ihren eigenen Weg zu gehen, neues zu wagen und notfalls auch gegen Widerstände klug und selbstbewusst an ihren Zielen festzuhalten und diese weiter zu verfolgen.

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Letzter Rittersitz Brandenburgs - Komturei Lietzen

Komturei Lietzen Tempelritter  MOL  (c) Heike Dahl  Märkisch Oderland (Oderbruch-blog.de)
Komturei Lietzen Tempelritter MOL (c) Heike Dahl

Brandenburgs Geschichte hautnah erleben

 

Als vor fast 900 Jahren die islamischen Sarazenen das Land bedrohten, gründeten neun französische Ritter den Tempelorden, um die Pilger ihres heiligen Landes beschützen zu können.

 

Die Ritter schworen, sich wie Mönche (keusch, arm und gehorsam) zu verhalten. Da sie besonders tapfer und zuverlässig waren, verbreitete sich der Tempelorden schnell zu einem bedeutendem Machtorgan im gesamten Abendland. In Lietzen bezogen die Templer ihren  "Verwaltungssitz" (Komturei), um Macht, Politik und Wirtschaft zu koordinieren. 200 Jahre später, um 1312 wurden sie entmachtet. Danach ging der Besitz der Tempelritter an den Johanniterorden über.

 

Hier in Brandenburg steht eines der ältesten Bauwerke Brandenburgs und lässt die ehrwürdige Geschichte aufleben. Ein echter Tipp für Ritter-, Mittelalter-, und Historienfans.

 

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Weihnachtsgeschenke und Ausstellungen im Kunstspeicher Friedersdorf

Kunstspeicher Friedersdorf Märkisch Oderland (Oderbruch-blog.de)
Kunstspeicher Friederdorf MOL (c) Heike Dahl

Schöne Geschenke und viel zu entdecken

 

Kurz vor Weihnachten suchen noch manche nach einem schönem Weihnachtsgeschenk. Hier im Denkmal "Kunstspeicher Friedersdorf" könnte man fündig werden.

 

In dem großen Gebäude finden sich auf 6 Böden nicht nur ein gut bestückter Shop mit sinnvollen, derzeit weihnachtlichen Dingen von Künstlern aus dem Oderbruch. Hier gibt es außerdem auch verschiedene Ausstellungen (Fotografie und Skulpturen) sowie eine über Regionalgeschichte, Bäckerhandwerk und Getreide. Im 4. Boden werden skurrile Radios aus Omas und Opas Zeiten ausgestellt.

 

Im Erdgeschoss befindet sich eine Gastwirtschaft, mit gutem, leckeren Essen.

Somit kann man hier gut einen ganzen Tag verbringen und alle Böden nach und nach entdecken. Der weite Weg lohnt sich, auch mit Familien mit Kindern von Berlin aus.

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Kleine weiße Fachwerk-Kirche in Altwustrow

Taufengel Kirche Altwustrow (Oderbruch-blog.de)
Taufengel Kirche Altwustrow Foto (c) Heike Dahl

Statt Kirchenmuff riecht es nach Holz und frischer Farbe

 

Auf dem Weg nach Zollbrücke, dem Theater am Rand und der Randwirtschaft kommt man durch das Runddorf Altwustrow mit seiner kleinen, feinen, weißen Fachwerkkirche aus dem Jahre 1789. Diese Kirche ist eine echte, weiße Perle im Oderbruch, denn die Inneneinrichtung ist orginal Barock.

 

Aber anders als erwartet, schlägt einem beim Betreten nicht der übliche Kirchenmuff entgegen. Ganz im Gegenteil: Es riecht frisch renoviert, nach Farbe und abgeschliffenem Holz.

Das "Gästebuch" im Vorraum lässt die Erwartung und die Vorfreude nochmals ansteigen. Denn in diesem liest man:  "Oh, was für eine schöne Kirche! und "Danke, dass Sie sich mit der Renovierung so viel Mühe gegeben haben!" Wir schließen uns da voll und ganz an.

 

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Randwirtschaft - weiteres Projekt vom Verein "Theater am Rand"

Zollbrücke Oderbruch-blog.de
Foto (c) Heike Dahl

Kulturelles und kulinarisches Verwöhnprogramm

 

Im letzten Blogartikel über Zollbrücke konnte ich schon einen Überblick über den kleinen Ort mit seinen vielen Gaststätten und Attraktivitäten geben.

Inzwischen haben wir uns die 2016 eröffnete "Randwirtschaft" angeschaut. Das Konzept und das Ambiente begeisterte uns voll und ganz.

 

Das Restaurant "Randwirtschaft" ist aus dem, im Oderbruch sehr bekannten "Theater am Rand" hervor gegangen. Der Verein, unter der Schirmherrschaft vom Schauspieler Thomas Rühmann, baut seit Jahren nach und nach auf dem Gelände das Theater und nun auch die Gastwirtschaft an und aus, so dass die Theatergäste jetzt zusätzlich zum kulturellen Angebot auch noch kulinarisch verwöhnt werden können.

 

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Altfriedländer Kunstherbst

Kloster Altfriedland
Foto (c) Ulrich Dahl

Künstler stellen ihre Werke und Produkte vor

 

Die Altfriedländer sind rege. Neben dem Fischerfest, welches immer am ersten Augustwochenende stattfindet und die Bewohner der umliegenden Dörfer anzieht, findet im Herbst regelmäßg der Altfriedländer Kunsherbst im wunderschönen Ambiente des ehrwürdigen Altfriedländer Klosters statt.

Dazu wird vom "Verein langes Haus" das uralte Gemäuer "aufpoliert", mit frischen Herbstblumen geschmückt und mit allerlei Ständen ausstaffiert. Je nachdem, wer sich anmeldet (und das schwankt von Jahr zu Jahr) stellen dann Künstler aus dem Oderbruch ihre Werke aus.

 

Diese können käuflich erworben werden. Dazu gehören: Filzkunst, Getöpfertes, Geschnitzes, Fotografien, Malereien, Trockengestecke, Taschen und Schals......

 

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Fort Gorgast - Geheimnisvolle Wehranlage

Fort Gorgast  Oderbruch-blog.de
(c) Heike Dahl Fort Gorgast

Oderbruch-Abenteuer für Kinder und Erwachsene

 

Fort Gorgast gehört zu den verwunschesten Orten im Oderbruch. Hier sind wir schon mehrfach rumgeklettert und jedesmal hatte die gesamte Familie Spaß.

 

Nicht nur für die Kinder ist es ein großes Abenteuer im inneren der Kassematten rumzutoben. Enge, lange Gänge, dunkle Räume, die ineinander übergehen, und mit Geheimgängen verbunden sind, so dass man nicht mehr weiß, ob man hier schon war, oder nicht.

 

Besonderen Spaß bringt es, wenn in den gruseligen, dunklen Ecken, die Leuchtstoffröhren nur manchmal aufflackern und man sich wünscht, eine Taschenlampe dabei zu haben. Oder wenn die Spinnweben übers Gesicht streichen und sich der Jüngste freut, wenn er uns durch Verstecken-Erschrecken zum Kreischen bringen kann.

 

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Radwegkirche Kienitz

Kienitz Radwegkirche Oderbruch-blog.de
(c) Heike Dahl Das Café Himmel & Erde in Kienitz

Radwegkirche & Café Himmel und Erde in Kienitz

 

In Kienitz kann man nicht nur schön baden. Im Sommer läd auch die Radwegkirche zum Verweilen und zum Besuch ein. Das Café Himmel & Erde war für mich eine echte, positive Überraschung.

 

Schon von außen sieht die Kirche sehr schön aus. Man muss einige Stufen erklimmen. Die Kirche steht hinter großen, alten Bäumen und leuchtet hell weiß gen Himmel. Im hinteren Teil wurde ein Café eingebaut und bietet ein himmlisches Ambiente und leckeren Kuchen für die Besucher.

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Fachwerkhäuser in Neubarnim

Fachwerkhaus Neubarnim
Foto (c) Heike Dahl

20 Fachwerkhäuser in einem kleinen Dorf

 

Dieses Kolonistendorf im Oderbruch, aus dem 17.Jahrhundert, ist etwas besonders. Einerseits zieht sich das Dorf 2,5 km entlang einer schönen Lindenallee, der längsten Europas, meint ein Anwohner.

 

Andererseits finden sich hier mind. 20 Fachwerkhäuser, einge davon sind wegen ihrer Doppelstöckigkeit denkmalgeschützt. Aber auch die anderen renovierten Häuser sind Schönheiten, vor allem, wenn die Blumen prachtvoll in den Vorgärten blühen.

 

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Molkenhaus in Bärwinkel

Vorwerk Bärwinkel
Foto (c) Heike Dahl

Schinkels erstes Werk

 

Das denkmalgeschützte Molkenhaus und seine Nebengebäude gelten als erstes Werk von Carl Friedrich Schinkel und sind überregional sowie Europaweit einzigartig.

 

So wie die Kirche in Neuhardenberg und das Schul- und Beethaus in Altlangsow sind die Schinkelbauten unter Architekturfans beliebt. Sie pilgern gern zu diesen Sehenswürdigkeiten im Oderbruch, um diese architektonischen Highlights zu besichtigen.

 

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Schlossgarten Neuhardenberg

Milchschafhof Pimpinelle
Foto (c) Heike Dahl

Harmonie und Weite kennzeichnen den Landschaftspark Neuhardenberg

 

Der denkmalgeschützte Landschaftspark Neuhardenberg ist wunderschön weitläufig angelegt und frei zugängig für Jederman/Frau. Er wurde 2004 zum schönsten Park Deutschlands gekürt.

 

Im Bereich der Schlossgebäude gibt es gestalterische Elemente, wie das Hortensienmeer, kunstvoll geschnittene Heckenelemente, die Orangerie oder den Kräutergarten.

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Schul- und Bethaus Altlangsow

Tonnengewölbe Schul- und Gebetshaus
Foto (c) Heike Dahl

Überraschung im Inneren

 

Das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1832 ist wunderschön, wirkt von außen wie ein typisches Schul- Gebetshaus der Gegend. Nur das Rundfenster am Giebel lässt erahnen, dass hier mehr versteckt ist.

 

TIPP: Dass es sich um einen Schinkelbau handelt, in dem sich dorische Holzsäulen und ein tonnengewölbtes Mittelschiff befinden, offenbart sich erst auf den zweiten Blick, als echte Überraschung.

 

Um diese Einblicke zu gewinnen, muss man sich bis zum Wochenende gedulden. Geöffnet ist derzeit Sa + So von 13-16h.

 

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Klosterschänke Altfriedland

Klosterschänke Altfriedland
Foto (c) Maika Gausch

Die Klosterschänke in Altfriedland

 

hat im Mai 2016 eine neue Bewirtschaftung bekommen. Die junge Berlinerin hat mit viel Engagement die Gaststätte am Klostersee wiederbelebt, einen schönen Außenbereich gestaltet und im Sommer um ein Imbissangebot mit Eis, Pommes und hausgemachten Slush`s erweitert.

 

Außerdem gibt es einen schönen Lounge-Bereiche, mit bequemen Kissen, auf denen man entspannt zum Beispiel den Sonnenuntergang genießen kann.

 

TIPP: Leckeres Essen und guten Wein auf der Terasse mit Seeblick genießen. Spezial: eine urige, lange Holztafel auf der Klosterschänkenterasse lädt besonders für gemeinsames Essen von größeren Gruppen ein (zB. ein Ausflug mit mehreren Freunden)

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Wuschewier - Hausfleischereien

Fleischereien in Wuschewier

Hausfleischereien in Wuschewier

 

Wuschewier, ein Ortsteil von Neutrebbin, ist ein schönes Dörfchen im Oderbruch. Wuschewier war schon früher für seine Hausfleischereien bekannt.

 

Heute befindet sich hier die Hausfleischerei Kulicke und die Fleischerei Butschke. Beide beliefern mit ihren fahrenden Verkaufstheken die umliegenden Dörfer. Hier gibt es leckere frische Wurst, nach Hausrezept und frisch geschlachtetes Fleisch von den Bauern der Umgebung.

 

TIPP: Kulikes Wurst nach besonderem Hausrezept gewürzt, über die Dorfgrenze hinaus bekannt und geliebt.

 

 

 

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